17.09.–20.09.2026
Genuss Shooting
 
 

Echte Kreislaufwirtschaft

Ortovox zeigt, was Textile-to-Textile-Recycling wirklich bedeutet

Wenn wir an recycelte Stoffe denken, dann wissen die meisten wahrscheinlich, dass sie aus umgewandelten PET-Flaschen bestehen. Das ist besser als neue Ressourcen einzusetzen. Aber wieso nicht Textilien direkt aus Textilien gewinnen? ORTOVOX zeigt auf der bike festa, wie Kreislaufwirtschaft wirklich geht.

T2T: Textil bleibt Textil

Recyceltes Polyester kennen wir alle – und das wird meist aus PET-Flaschen gefertigt. Bei Textile-to-Textile-Recycling (T2T) ist das anders: Hier werden Schnittreste, Produktionsabfälle und aussortierte Alttextilien zu neuen Fasern verarbeitet. Das Ergebnis besteht zu 100 % aus recyceltem Textil – der Kreislauf bleibt also innerhalb der eigenen Industrie – und kann immer wieder recycelt werden.

Warum es kompliziert ist

Klingt einfach, ist es aber nicht: Während PET-Flaschen aus sortenreinem Kunststoff bestehen, sind die meisten Textilien Mischgewebe – dazu kommen Nähte, Knöpfe, Reißverschlüsse, Beschichtungen etc. Sortierung und Aufbereitung sind entsprechend aufwendig und laufen größtenteils noch manuell ab – deshalb werden bislang nur etwa 1 % der Alttextilien weltweit wiederverwertet. Der Textilmüllberg wächst und wächst: Jährlich landen rund 120 Millionen Tonnen Textilien im Müll.

Noch mehr Plus: ein echtes Produkt zum Anfassen

ORTOVOX beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hat im Rahmen des europäischen Accelerating Circularity Projects Allianzen mit Recyclern und Forschern geschlossen und bringt jetzt mit dem RE:volution TS ein Bike-Shirt, das aus 100 % T2T-recyceltem Polyester besteht.

Schaut euch das RE:volution TS bei ORTOVOX in der Innovation Gallery an und lasst euch vom ORTOVOX Team erklären, wie viel Entwicklungsarbeit in einem T2T-Shirt steckt!

Text: Sissi Pärsch